Barockpferdefest auf der Nockalm in Kärnten 19.8.2007

Foto von Ulf Scherling

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Dieses Sprichwort hat sich diesmal bei unserem Auftritt am Schneeweißhof bewahrheitet.

 

 

Schon bei der Anfahrt am Samstag auf der Tauernautobahn erlebten wir d e n Megastau. 14 km mit Blockabfertigung hieß, warten, warten, warten, 3 Stunden lang. Unsere Vierbeiner nahmen es Gott sei Dank gelassen, wir machten das Beste draus.

Unter atemberaubender Kulisse, zwischen den Nockbergen, befindet sich der Schneeweißhof. Bereits am Sonntag Vormittag kamen die ersten Zuschauer, doch zu Mittag strömten die Menschenmassen nur so herbei, auch viele Italiener. Als das Fest um 13 Uhr begann, tummelten sich ca. 3000 Leute am Areal, um die fast 40 Programmpunkte zu genießen.

Dann ein Schreck. Xantos stand Mittags scharrend mit hängendem Kopf in seiner Box, ließ den Hafer unberührt und zeigte zwar nicht starke, aber doch Koliksymptome. Rasch konnten wir im Reitshop Koliktropfen bekommen und Susanne bewegte ihn. Eine anwesende Tierärztin, Fr. Dr. Michaela Wulschnik bemühte sich am Nachmittag immer wieder um Xantos, dem es mal besser, mal schlechter ging, und gab das o.k. für die Auftritte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die fürsorgliche Betreuung.

Aufstellung am Beginn der Show

Wir stellten unsere Pferde zuerst in einer Rassenpräsentation vor.

 

Susanne mit blauem Gehrock und Dreispitz auf Xantos begann. Dieser hat nun endlich den für den Kladruber nicht unbedingt geschaffenen Galopp entdeckt und präsentierte sich so rund und energiegeladen, daß Susanne gar nicht mehr damit aufhören wollte.

Die Traversalen und alle Seitengänge zeigte er ebenso souverän, wie das Kompliment, das Susanne zum ersten Mal auch zwischendurch zeigte.

 

 

Christine in portugiesischer Reittracht mit Marfim hatte ein Aha-Erlebnis der besonderen Art. Als er die vielen Zuschauer sah, ging ein Ruck durch ihn, als wollte er sagen, ich bin bereit, legen wir los!

Christine und Marfim zeigten ihr ganzes Repertoire mit Piaffe, sogar mit halber Pirouette, Passage, span. Schritt, alle Seitengänge, Galopppirouette und fliegende Galoppwechsel. Den Applaus den sich Marfim besonders verdient hat, genossen jedoch beide.

Cornelia stellte Color Me Sunny Dee als Westernpferd mit entsprechendem Outfit, klassisch und western geritten vor.

Sie zeigte mit fließenden Übergängen Sequenzen aus den Westerndisziplinen, wie den Pleasure, um gleich darauf Terre-a-Terre oder Pirouetten aus der klassischen Reitkunst zu zeigen.

Cornelia verdeutlichte damit die Rittigkeit ihres Pferdes, der auf Abruf beides zeigen kann. 

Cornelia stellte Color Me Sunny Dee als Westernpferd mit entsprechendem Outfit, klassisch und western geritten vor. Sie zeigte mit fließenden Übergängen Sequenzen aus den Westerndisziplinen, wie den Pleasure, um gleich darauf Terre-a-Terre oder Pirouetten aus der klassischen Reitkunst zu zeigen. Cornelia verdeutlichte damit die Rittigkeit ihres Pferdes, der auf Abruf beides zeigen kann.

 

Mit unserer Pas de Trois-Choreographie, die wir etwas verkürzt hatten, stellten wir uns auf dem nur 14x19 m großen Reitplatzes einer großen Herausforderung, die wir aber sehr gut bewältigt haben. Unsere schon bekannten Highlights rissen wie immer die Zuseher zu Applaus hin. Der tiefe Boden in der Mitte des Platzes machte zwar Sunny, der ja ein lädiertes Hinterbein hat, etwas zu schaffen.

Die Heimfahrt gestaltete sich mit nur 1 Stunde Stau soweit erträglich, eine Geisterfahrerwahrnung bereitete uns noch einen kurzen Schreck, waren wir doch gerade eben erst an dieser Stelle vorbeigefahren. Gesund und glücklich kamen wir wieder zu Hause an.

Fotos von Ulf Scherling

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